Wir über uns



   Am 15. Juni 1922, also vor nun mehr als 90 Jahren,
   gründete Wilhelm Irmer in Berlin Reinickendorf seine
   Tüten- und Papier-Großhandlung.

 

   Aber 90 Jahre wollen nicht nur bestanden,
   sie müssen auch überstanden werden:

 

An den Auswirkungen der Inflation und der Weltwirtschaftskrise ist das junge Unternehmen nicht gescheitert,
doch als bei einem Fliegerangriff im November 1943 Bomben auf Lagerräume und Garagen fielen,
versuchte Wilhelm Irmer vergeblich, wenigstens die Fahrzeuge zu retten. Er verlor sein Leben.
Im Winter 1943 waren die Geschäftsräume zerstört und das Warenlager fast völlig verbrannt.

 

   Gertrud Riedel jedoch, die schon vorher im väterlichen Betrieb beschäftigt gewesen war,
   traute sich zu, wieder aufzubauen, was der Krieg zerstört hatte.

   Der tadellose Ruf des Familienunternehmens kam ihr zugute, als sie alte Geschäfts-
   beziehungen erneuerte und sich mit Tatkraft, Fleiß und Ausdauer um Warenbeschaffung,
   Lagerräume und neue Mitarbeiter kümmerte.

   Ihr alleine ist es zu verdanken, dass die Firma Wilhelm Irmer wieder auf einem soliden
   Fundament stand, als im Jahre 1972 das 50-jährige Bestehen gefeiert und der lange
   geplante Neubau eines Geschäftsgebäudes begonnen werden konnte.

Sie hat sich unermüdlich für die Firma eingesetzt, doch im Oktober 1992 haben ihre Kräfte sie verlassen.

 

   Seit 1992 führte dann Wolfgang Riedel, ihr Sohn, der schon 1972 als
   Gesellschafter in die Firma seines Großvaters eingetreten war,
   die Geschäfte.

   In den vier Jahrzehnten seiner Geschäftstätigkeit legte er dabei immer
   besonderen Wert auf Kontinuität und Verläßlichkeit.

   Unterstützt und begleitet wurde er während all dieser Zeit stets von
   seiner lieben Frau Sabine.

 

Und was wäre ein Familienunternehmen ohne einen Juniorchef ?

Als Urenkel habe ich, Thomas Riedel, mich nach einer langjährigen ersten beruflichen Tätigkeit bei einer
berliner Privatbank nun im Betrieb eingearbeitet und führe ihn seit dem Jahr 2013.

Neben allem Fortschritt ist es mir dabei aber besonders wichtig, Ihnen, wie zu meines Urgroßvaters Zeiten,
als persönlicher Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung zu stehen.